Archiv der Kategorie: Nachrichten

Traumhaft: Nutella fair gehandelt!

1Die Micha-Gruppe Marburg lädt alle herzlich ein an diesem Traum mitzuwirken! Sie können unsere Petition im Internet unterschreiben – rechts über die Schaltfläche „Sign Petition“ oder direkt über unsere Petitionsseite. Dort sind auch weiterführende Informationen hinterlegt.

Alle Kinder und Jugendlichen können sich an unserem Wettbewerb „Schokoladenträume“ beteiligen, den wir zusammen mit Weltläden Hessen initiert haben.

2Hier findet Ihr weitere Informationen, hier gibt es einen Informationsflyer als PDF. Wir werden die Ergebnisse des Wettbewerbs der Öffentlichkeit und Ferrero präsentieren!

Mehr Informationen zur Micha-Gruppe Marburg

Micha-Initiative Deutschland

Hilfe für Haiti

„Wir sind erschüttert. Die Erdbebenkatastrophe in Haiti trifft eines der ärmsten Länder der Erde bis ins Mark. Wir sind aber auch gefordert. Wer immer helfen kann, soll bitte unbedingt helfen! Mit Spenden und Gebeten. Auch für die vielen Helfer, die sich auf den Weg gemacht haben. Unter anderem sieben Ärzte des humedica-Ärzteteams. Wir sind dankbar für den Einsatz der christlichen Hilfsorganisationen, die den Menschen in Haiti in ihrem unermesslichen Leid direkt und unmittelbar helfen.“

Jürgen Werth, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz

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Steve Volke, Direktor des in Marburg ansässigen Hilfswerks Compassion Deutschland, schreibt:

Das stärkste Erdbeben seit 200 Jahren hat auf der Karibikinsel eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Die Hauptstadt Port-au-Prince soll fast dem Erdboden gleich gemacht worden sein. Viele Häuser wurden zerstört und man befürchtet, dass über 100.000 Menschen ihr Leben durch diese tragische Naturkatastrophe verloren haben.

Direkt nach dem Erdbeben sind die Kommunikationswege zusammengebrochen. Auch wir von Compassion haben seit gestern keine Kontaktmöglichkeit zu unserem Haiti-Büro in Port-au-Prince. Die Bilder der Nachrichten schockieren uns. Wir versuchen derzeit von der Dominikanischen Republik aus ins Land zu kommen und Satelliten-Handys nach Port-au-Prince zu bringen, damit wir überhaupt über die Lage bei Compassion Haiti informiert sind.

Wir befürchten das Schlimmste und es wird lange Zeit dauern, bis die ohnehin stark gebeutelte Insel überhaupt wieder aufgebaut werden kann. „Das Armenhaus der Welt“ hat einen weiteren herben Schlag abbekommen.

Mit dieser Mail bitte ich Sie herzlich um Ihre Unterstützung und Hilfe. Wir von Compassion Deutschland haben sofort einen Sonderfonds für sofortige Hilfe eingerichtet.

Wenn Sie mithelfen können, das Elend auf Haiti zu lindern, bitten wir Sie hiermit herzlich um eine Sonderspende auf den Sonderfonds „Haiti“. Die Höhe spielt keine Rolle. Selbst vermeintlich „kleine Spenden“ sind notwendig. Jeder Hilfe wird dringend benötigt.

Bitte überweisen Sie mit dem Stichwort „Haiti“ auf das Konto bei der EKK Kto. Nr. 802 042  BLZ 520 604 10.

Ich selbst bin sehr besorgt, denn mein eigenes Patenkind, der achtjährige Lucson, lebt in einem Slum in Port-au-Prince. Vor zwei Jahre war ich selbst auf Haiti und kann mir daher vorstellen, wie es dort jetzt aussehen muss. Ganze Hänge mit Häusern sollen abgerutscht sein.

Wir wollen versuchen, in den nächsten Tagen immer wieder neue Meldungen auf unsere Homepage zu stellen: www.compassion-de.org.

Haiti braucht uns! Haiti braucht Sie!

Compassion hat aktuell über 60.000 Kinder in ungefähr 250 Projekten auf Haiti. Wir sind sehr besorgt. Daher bitte ich Sie im Namen Jesu für diese Kinder und ihre Familien, für unsere Compassion- Mitarbeiter und für die Menschen auf Haiti zu beten.

Gebäude von mehreren Gemeinden und Werken beschmiert

tabor-hinweisschild-1105091Offensichtlich im Zusammenhang mit dem „Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“, der vom 20.-24. Mai in Marburg stattfindet, wurden in der Nacht auf Montag den 11. Mai die Gebäude verschiedener christlicher Gemeinden und Einrichtungen beschmiert. Unter anderem wurden mehrere Gebäude bzw.
Schaukästen und Hinweisschilder der Stiftung Studien- und Lebensgemeinschaft Tabor sowie der
Marburger Mission von Unbekannten mit politisch motivierten Parolen verschmiert und
beschädigt. Ebenso wurden Einrichtungen des Christus-Treffs, sowie weiterer Gemeinden beschmiert.

Tief enttäuscht zeigten sich die Verantwortlichen von Tabor und Marburger Mission über die Aggression der
„selbsternannten Kongressgegner“ gegen Evangelische Einrichtungen Marburg. „Mit solchen Aktionen werden in unserer Stadt Grundrechte unserer Demokratie, wie Meinungs- und Glaubensfreiheit sowie Eigentumsrechte verletzt und letztlich deutlich gemacht, dass es längst nicht mehr um inhaltliche Fragen während eines Kongresses geht. Wir sind enttäuscht und haben kein Verständnis für diese Form der Aggression.“

Christus-Treff reagiert auf Angriffe

Ein Aktionsbündnis ruft zu einer Demonstration gegen den Kongress für Psychotherapie und Seelsorge auf. In dem Demonstrationsaufruf heißt es:

Evangelikale sind eine rückwärtsgerichtete Strömung innerhalb des Protestantismus, die sich durch fundamentalistische Bibelauslegung, Absolutheits- und Missionierungsanspruch auszeichnet und die nach gesellschaftlichem Einfluss streben. Ein Beispiel hierfür ist der Marburger Christus Treff, dessen wöchentliche Gottesdienste großen Anklang finden.

Der Marburger Christus-Treff hat nun in einer Erklärung zu den Angriffen Stellung genommen. In der Erklärung, die auf den Internetseiten der Deutschen Evangelischen Allianz dokumentiert wird, heißt es unter anderem:

Wir sind dagegen, dass irgendeinem Menschen von irgendjemandem ein Lebensentwurf aufgedrückt werden soll. Davon distanzieren wir uns ausdrücklich. Als Christen glauben wir, dass jeder Mensch im Ebenbild Gottes geschaffen ist. Deshalb respektieren wir jeden Menschen einschließlich seiner Lebensentscheidungen.

Wir lehnen diesen Versuch ab, einen wissenschaftlichen Kongress im Vorfeld zu diskreditieren und das Fachgespräch von Psychiatern, Psychotherapeuten, Psychologen, Therapeuten und Seelsorgern verhindern zu wollen. Solche Forderungen sind ihrerseits intolerant und inakzeptabel. Gerade weil Menschen in unserer Gesellschaft ein freies und selbstbestimmtes Leben führen können sollen, ist der Aufruf, diesen Kongress zu verhindern, in unseren Augen der Versuch eines Eingriff in die Forschungsfreiheit, Redefreiheit, Meinungsfreiheit und Glaubensfreiheit. Hier schließen wir uns der Erklärung der Marburger Evangelischen Allianz an.

Eine ausführliche, neutrale Darstellung der Evangelikalen Bewegung und ihrer Anliegen findet sich übrigens in der Wikipedia.

Marburger im Vorstand der Deutschen Evangeliumsgemeinde in Südspanien

Wolfgang Dünnebeil
Wolfgang Dünnebeil

Der Marburger Wolfgang Dünnebeil ist zum kommissarischen Vorsitzenden der Deutschen Evangeliumsgemeinde in Roquetas de Mar am Golf von Almeria gewählt worden. Dünnebeil war von 1987-1991 Pastor der Freien evangelischen Gemeinde Marburg und danach bis zu seinem Ruhestand Bundessekretär im Bund Freier evangelischer Gemeinden in Witten. In Marburg ist er im Arbeitskreis der Evangelischen Allianz engagiert und vertritt die Allianz im Redaktionskreis von „Kirche in Marburg“. Seit 2004 engagiert Dünnebeil sich ehrenamtlich in Roquetas de Mar, wo er alle zwei Jahre jeweils zwei Monate lang als Seelsorger tätig ist. Mehr Infos auf idea.de.