Manfred Lütz in Marburg: “Über die Werte, die Wahrheit und das Glück”

Manfred Lütz (Bild: www.droemer-knaur.de)
Manfred Lütz (Bild: www.droemer-knaur.de)

»Gott  sei Dank, Gott  existiert  nicht. Wenn  aber, was Gott  verhüten möge, Gott  doch existiert?«

Darauf sucht Manfred Lütz in seinem Vortrag eine Antwort; denn der Bestseller-Autor von »GOTT – eine kleine Geschichte des Größten« findet: »Das ist die wichtigste Frage der Welt.«

Bei der Beantwortung macht er – wie es bei einem »echten Lütz« nicht anders zu erwarten ist – einige höchst amüsante Umwege. Denn im Gegensatz zur deutschen Gepflogenheit, ernsthaft über Ernstes zu reden, ist der Bestseller-Autor überzeugt, dass man “auch über sehr ernste Themen durchaus humorvoll reden kann.” Manfred Lütz ist bekannt für seine unterhaltende Art und als mitreißender Vortragsredner und streitbarer Interviewpartner überaus gefragt.

Dr. Manfred Lütz ist Facharzt für Nervenheilkunde, Psychiatrie und Psychotherapie, außerdem Diplom-Theologe. Als Buchautor hat er unter anderem veröffentlicht: »IRRE« (2009), »GOTT« (2007) und »Lebenslust« (2002). Seit 1997 leitet Lütz das Alexianer-Krankenhaus in Köln-Porz. Weitere Informationen zum Autor unter www.droemer-knaur.de

Ort: Hörsaalgebäude Hörsaal 5, Biegenstr. 10, Marburg
Beginn: Dienstag, 08. Dezember 2009, 20:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Veranstalter: Christus-Treff Marburg, Tel. 06421 – 64470

Africa meets Marburg

Das Deutsch-Afrikanische Kulturfestival „Africa meets Marburg“ geht in die dritte Runde: Am 30. Oktober lädt die Anskar-Kirche Marburg zum dritten Mal in das Bürgerhaus Marburg-Cappel ein. Die Veranstalter möchten etwas von dem Reichtum zeigen, der in der Begegnung verschiedener Kulturen liegt, und Brücken bauen. Künstler aus verschiedenen Teilen Afrikas, Deutschlands und anderswo bieten traditionelle Rhythmen, Gospel und Reggae. Dazu gibt es einen bunten Markt und zur Stärkung original afrikanisches Essen. Mit dem Erlös des Festivals soll u. a. ein Mikrokredit-Projekt der Hilfsorganisation „Opportunity International“ in Malawi unterstützt werden. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr.

Eintritt: AK 8,– | VVK 6,– | Für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt frei.
Vorverkauf bei: Tourismusbüro Marburg, Quo Vadis, Der Setzkasten (Biegenstraße, Marburg).
Telefonische Kartenvorbestellung im Gemeindebüro der Anskar-Kirche unter (0 64 21) 9 48 41 86.

www.africa-meets-marburg.de

2Flügel – Poesie und Piano

2Flügel - Christina Brudereck und Benjamin Seipel
2Flügel - Christina Brudereck und Benjamin Seipel

Mehr als Worte – Mehr als Musik – Perfekter Zusammenklang. Das neue Bühnenprogramm von Christina Brudereck und Benjamin Seipel. Regie: Andreas Malessa.

2Flügel präsentiert Lieder und Texte – voller Widerstand und Hoffnung, Geschichten aus Amerika, Birma, Indien und unserer Umgebung.

Mit ihrer einzigartigen Sprache erzählt Christina Brudereck von Menschen, die sich Gewalt und Unterdrückung nicht beugten, sondern Zeichen setzten für Gerechtigkeit und Gütekraft. „Egal, wie sie auch hießen, mich interessiert, warum sie nicht die Flügel hängen ließen.“ Mit kunstvollem Klavierspiel, Variationen bekannter Lieder, Improvisationen und Gesang verleiht Benjamin Seipel dem Abend eine beeindruckende Dichte. In Marburg werden wir ein Upright Piano benutzen, auch als Klavier bekannt 🙂

Christina Brudereck ist Theologin und Schriftstellerin. Benjamin Seipel ist Dozent an der Musikhochschule Köln und Pianist. Als Birma-Botschafter von „World Vision“ nutzen sie ihre Auftritte unter anderem, um auf die dortige Menschenrechtslage aufmerksam zu machen.

12. Dezember 2009 – 20 Uhr im Gemeindezentrum der Freien evangelischen Gemeinde Marburg, Cappeler Straße 39. Vorverkauf 7 Euro (Francke-Buchhandlung), Abendkasse 9 Euro. Infos unter Tel. 06421 33771 oder auf der Internetseite der Freien evangelischen Gemeinde.

Open Doors-Tag in Marburg

Nigeria: Christen feiern ihren Gottesdienst auf dem Fundament ihrer abgebrannten Kirche Quelle: Open Doors
Nigeria: Christen feiern ihren Gottesdienst auf dem Fundament ihrer abgebrannten Kirche Quelle: Open Doors

Trotz Verfolgung wächst die christliche Gemeinde selbst in schlimmen Christenverfolgerstaaten. Aus islamischen Ländern berichten einheimische Kirchenleiter von vielen Muslimen, die Christen wurden, und von ganzen Familien, die Hausgemeinden gründen. Wie dies zu erklären ist, berichten Gastredner und Augenzeugen von Verfolgung auf dem Jahrestag des überkonfessionellen Hilfswerks Open Doors am 14. November in der Evangeliumshalle in Marburg. Zu dem Tag unter dem Motto „Glaube, der durchträgt“ werden 2.000 Besucher deutschlandweit erwartet. Neben Vorträgen gibt es Infostände und Mitmach-Aktionen zur Unterstützung verfolgter Christen. Der Eintritt ist kostenlos.

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Konzert mit Poetrio Brasilis

Poetrio Brasilis
Poetrio Brasilis

Konzert mit Poetrio Brasilis am 17. Okt. 2009 in der Evangeliumshalle Wehrda.

Flöte, Cello und Gitarre ist eine eher seltene Kombination. Die drei jungen Musiker aus Brasilien haben klassische Werke ihrer brasilianischen Landsleute, aber auch anderer für diese drei Instrumente transkribiert und tragen sie meisterhaft vor.

Vorverkauf 7,- (Francke-Buchhandlung), Abendkasse 8,-

www.myspace.com/poetriobrasilis

Hilfswerk Open Doors informiert über die weltweite Christenverfolgung

Weltweit werden etwa 100 Millionen Christen verfolgt oder benachteiligt. Die Länder, in denen sie am schärfsten verfolgt werden, sind mehrheitlich Staaten, in denen der Islam die Religion der Mehrheitsbevölkerung ist. Wenn dort Muslime zum Christentum konvertieren, begehen sie in den Augen von Religionswächtern ein todeswürdiges Verbrechen. Weshalb viele ihren Glauben geheim halten, um der gesellschaftlichen wie familiären Ächtung zu entgehen. Was es bedeutet, als Christ in einem feindlichen Umfeld zu leben, warum Ex-Muslime in Gefahr sind und wie ihnen geholfen werden kann, erläutert Margret Meier von dem Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors am Sonntag, dem 20. September ab 10 Uhr im Gottesdienst der Anskar-Kirche.

Neue Ovalbahn für Island-Reiten – Eröffnung und Flohmarkt

Eröffnung und Reitbedarfs-Flohmarkt am 3. Oktober, 15.00 Uhr in Cyriaxweimar

In den vergangenen Wochen ist auf dem Glaubenshof Cyriaxweimar eine Ovalbahn für Gangpferde (Länge 250 m)  für den Reitbetrieb der Islandpferde-Reitschule von Sandra Köhler entstanden. Am 3. Oktober, 15.00 Uhr, wird die Bahn mit Reitvorführungen, Reitwettbewerben und anderen Attraktionen festlich eröffnet. Für das leibliche Wohl wird die Glaubenshofküche sorgen.

Daneben wird ein Flohmarkt mit dem Angebot von Reitbedarf, aber auch anderen Sachen stattfinden. Wer auf dem Speicher noch „Schätze“ vom Steigbügel bis zum Sattel oder andere Flohmarktsachen hat, ist herzlich eingeladen, sie selbst zu verkaufen. Standgebühr 5 €. Anmeldung unter 06421 31331 bitte bis zum 28. September 2009.

Kinderbibelwoche in der Stadtmission

flyer-villa-munterbunt_vorneDie Evangelische Stadtmission lädt alle Kinder zwischen 6 und 12 Jahren zu einer Woche Spiel, Spaß und Spannung in der „Villa Munterbunt“ ein. Das Programm findet vom 13.–17. Juli täglich von 14.00 – 18.00 Uhr statt. Am 19. Juli schließt die Woche mit einem Familiengottesdienst um 10.15 Uhr. Es wird ein Kostenbeitrag erhoben von 20 Euro pro Kind für die ganze Woche, inklusive Kuchen und Getränke.

“Wir laden dich herzlich ein, jeden Tag dabei zu sein und Geschichten aus der Bibel, Theater, Puppenspiel, Spiele-Action, Singen, Basteln u.v.m. zu erleben.”

Infos bei Gemeinschaftspastor Thomas Huth, Tel. (0 64 21) 2 57 08, E-Mail Thomas.Huth(at)gmx.net.

Deutsche Evangelische Allianz: Für christliche Grundwerte in unserem Staat

Die Evangelische Allianz in Deutschland (DEA) hat in einer umfassenden Stellungnahme unter dem Titel “Sucht der Stadt Bestes” erstmals ihre politischen Grundüberzeugungen im Zusammenhang veröffentlicht. Der Verband, dem sich nach Schätzungen ca. 1,4 Millionen Christen aus Landes- und Freikirchen zugehörig fühlen, will mit dem Dokument über die gesellschaftlichen Ziele der Bewegung informieren.

In der Stellungnahme wird der freiheitliche Verfassungsstaat der Bundesrepublik Deutschland ausdrücklich bejaht. Dabei lehnt die Evangelische Allianz Forderungen nach einem “christlichen Staat” ab, betont die bewährte Trennung von Kirche und Staat, fordert aber auch die Parlamentarier und die Regierung auf, sich der christlichen Wurzeln der modernen Demokratie zu erinnern, sie zu fördern und sich davon leiten zu lassen. Wörtlich heißt es in der Stellungnahme: “Die klare Unterscheidung zwischen dem geistlichen Auftrag der Kirche und dem weltlichen Auftrag des Staates ist elementar. Nach unseren Überzeu­gungen darf sich weder der Staat anmaßen, als totalitäre Ideologie alle Lebens­bereiche seiner Bürger zu bestimmen, noch die Kirche, weltliche Herrschaft im säkularen Staat ausüben zu wollen.”

Zu den Grundüberzeugungen der Evangelischen Allianz gehören seit ihrer Gründung 1846 außerdem der Einsatz für weltweite Menschenrechte und Religionsfreiheit, auch für andere Religionen, für den Lebensschutz und die friedliche Beilegung von Konflikten. “Christen der Evangelischen Allianz sehen wie viele andere eine besondere Verantwortung für die Schwachen und Ausgegrenzten in der Gesellschaft. Sie wenden sich gegen jede Form von Rassismus und beugen sich unter die Schuld der Christenheit, in der Vergangenheit Rassismus gefördert, unterstützt oder geduldet zu haben. Jede Form von Sklaverei, auch in der modernen Form der Ausbeutung und des Menschenhandels, ist ein Verstoß gegen die Menschenwürde.”

Lesen Sie die gesamte Meldung auf den Seiten der Deutschen Evangelischen Allianz.

Hier geht es zu der Erklärung “Suchet der Stadt Bestes”.