Alle Beiträge von Stefan Schnabel

Wohin am Heiligabend?

Weihnachten. Da steckt Beziehung drin! Gott wird als Mensch geboren. Hilflos, süß und voller Liebe!

Haben Sie Heiligabend ein Zuhause?

Die Evangelische Gemeinschaft Marburg-Süd lädt wie auch in den vergangenen Jahren jeden, egal ob jung oder alt, herzlich ins Gemeindehaus (Schwanalle 37, 35037 Marburg) zur Heiligabendfeier ein.

Beginn ist 18:00 Uhr. Neben guten Essen, schönen Liedern und guten Gesprächen gibt es ein geistreiches Programm. In diesem Sinne gibt es auch ein buntes Kinderprogramm.

Advent Gottesdienst Weihnachten Marburg

Zu erreichen sind wir z.B. per Bus, Haltestelle Radestraße (Wegbeschreibung), welche nur wenige Meter entfernt ist. Auf Wunsch holen wir Sie auch gerne mit dem Auto ab und bringen Sie im Anschluss wieder nach Hause. Dafür kontaktieren Sie bitte Familie Schroer unter 06421 210763 (AB).

Informationen über weitere besondere Veranstaltungen und Gottesdienste während der Weihnachtenszeit und Silvester findet man hier.

In der Oberhessischen Presse ist nun ein Artikel erschienen, der Einblicke gewährt, mit welcher Tatkraft, Unterstützung, Geduld und Liebe dieses Fest vorbereitet wird, zu dem jährlich rund hundert Menschen kommenn.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung – siehe Kontakt.

Allianzgebetswoche 2015 Marburg

Auch in Marburg gibt es zahlreiche Treffs, Veranstaltungen und Gottesdienste im Rahmen der Internationalen Allianzgebetswoche 2015. Wir laden herzlich ein – los geht es am Sonntag um 10.30 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst im Tabor-Gemeindezentrum! Die Predigt hält Ansgar Hörsting, Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden.

Alle Informationen dazu finden sie hier.

Pray Day 2014: Abfahren im Pray-Day-Bus

Der Pray Day steht an. Bundesweit werden in und an Schulen Leute wie du, deine Ome, Lehrer, Schüler und viele Freunde zusammen kommen. Ihr Ziel ist auch unser Ziel:

Flyer Prayday 2014 Marburg

Gemeinsam für die Schulen beten. Di., 18. Nov. 2014, in Marburg: Abfahrt 17:45 Uhr Haltestelle Stadthalle

Abfahrt ist an der Haltstelle Stadthalle um 17:45 Uhr. Für dich und 120 andere Schüler haben wir einen Gelenkbus bestellt, mit dem wir von Schule zu Schule düsen.

Zwischendrin feiern wir (mit) Jesus weiter: Mit Live Band im Bus… Endstation wird die Martin-Luther-Schule sein (MLS). Dort lassen wir das Programm um ca. 20:30 Uhr ausklingen.

Veranstalter: FAME Marburg, das Jugendnetzwerk

Für Rückfragen und mehr Infos – siehe Kontakt.

Gebetsflashmob: vor- und nebem Cineplex Marburg

Das Leid unserer verfolgten Glaubensgeschwister im Irak und in vielen anderen Ländern schreit zum Himmel – ebenso wie das Leiden der Jesiden, der Bahai im Iran und vieler anderer, denen das Grundrecht auf freie Religionsausübung verwehrt wird.

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Das ist uns nicht gleichgültig. Daher wollen wir für unsere verfolgten Glabeunsgeschwister beten und ebenso für alle anderen Minderheiten, die Terror und Verfolgung ausgesetzt sind.

Dazu ziehen wir uns nicht zurück, sondern beten bewusst öffentlich, auch um auf die missliche Lager dieser Menschen und die Bedeutung des Grundrechts Religionsfreiheit praktisch hinzuweisen.

Zum Ablauf: Mit einem Megafon werden euch und den Passanten ein paar erklärende Worte zugerufen. Wir haben dann auch eine kleine Liturgie am Start und schließen mit dem Gebet, was uns Jesus selbst gelehrt hat.

Du siehst dieses gelbe Symbol oben in diesem Beitrag? Dieses halb-offene O mit einem Strich über der Öffnung. Dieses Symbol ist das arabische „N„, was für „Nasara“ steht, die arabische Übersetzung für Christ.

Dieses Symbol ist wie kaum ein anderes aktuell Zeichen für Verfolgung und Terror geworden. Islamisten bemalten damit die Häuser von Christen, um sie Verfolgung und Terror auszusetzen.

Mal dir dieses Symbol auf deine innere Handfläche. Bring am Besten noch einen Stift mit. Wir wollen es beim Beten zeigen.

Vor wenigen Wochen gab es schon einmal eine solche Aktion auf dem Markplatz. Die Oberhessischen Presse in Marburg berichte von dieser Aktion, an der etwa 200 Beter beteiligt waren.

Die Flüchtlingsfrage: Rück- und Ausblick – FAME Marburg

Über hundert Jugendliche sind am Freitagabend zum FAME, dein Jugendgottesdienst, veranstaltet von „FAME Marburg | das Jugendnetzwerk“, zusammen gekommen. „Nun“ helfen wir! So lautete das Thema. „Nun“ kann man zeitlich sehen: Die Teenager wollen konkret helfen. Aber wem? Darauf verweist das „Nun“ ebenfalls: Das Nun ist das arabische „N“ und steht für Nazarener. Jenes Symbol, das aussieht, wie ein halb geschlossenes O mit einem Punkt darüber. Dieses Symbol malen Islamisten auf die Häuser von Christen, um sie Verfolgung, Terror und Vertreibung auszusetzen. Nicht nur Christen sind von diesem Leid betroffen.

FAME Marburg |das Jugendnetzwerk - Fame, dein Jugendgottesdienst

Wer nun glaubt, diese Jugendlichen ziehen einen inneren Kreis um die, die ihre Nächstenliebe erfahren dürfen, der irrt. Wer ihr Nächster ist, pointiert Jesus selbst aus. Auf die Probe gestellt, soll Jesus definieren, wer eigentlich der Nächste ist. Der Herausforderer von Jesus hatte offensichtlich klare Vorstellungen darüber, wer sein Nächster nur sein kann. Er zieht einen inneren Kreis um sich und die Menschen, die er kennt und liebt, für die er etwas übrig hat. Aber Jesus bricht seine Vorstellungen, indem er ihm die Geschichte vom barmherzigen Samariter erzählt: Der nämlich investiert sich, Zeit und Geld in einen Menschen, mit dem er eigentlich nichts zu tun hat. Nur eines: Dieser Mensch braucht Hilfe.

Seinen nächsten Lieben wie sich selbst. Das klingt logisch und gut. So ziemlich jeder bejaht diese biblische Anweisung. In der Predigt zeigt der Pastor der Anskar-Kirche Marburg und erster Vorsitzender der Evangelischen Allianz Marburg, Alexander Hirsch, dass die praktische Frage und die Pointe doch die ist: Wer ist mein nächster Mitmensch? Es liegt nahe, zu definieren, wer mein Nächster ist. Und dann bekommen alle, die in diesem inneren Kreis sind Hilfe, ja sogar Liebe und Zuspruch. Die Externen bekommen gar nichts. Aber wenn man den Aussagen von Christus folgt, so erklärt es Pastor Hirsch weiter, dann funktioniert diese Definition von innerer und äußerer Kreis nicht mehr. Jesus zeigt: Es soll der Hilfe bekommen, der sie braucht und dem man helfen kann.

A Hirsch Predigt FAME Marburg

Pastor Hirsch skizziert einen bedeutendes Detail an der Gesichte, die Jesus hier erzählt und heute so aktuell ist, dass sie selbst in Deutschland zu Anschlägen führt und die Bevölkerung spaltet: Wer auf die Definition inneren und äußeren Kreis setzt, hat auch immer eine Gefahr im Gepäck. Wenn es darauf ankommt, wird der innere Kreis verkleinert und immer mehr Menschen sind ausgegrenzt. So zieht es nicht, wenn RTL wie jüngst fragt, warum man nicht den deutschen Obdachlosen hilft, aber den Flüchtlingen helfen will. „Viele bejubelten diese Frage, aber helfen sie dem deutschen Obdachlosen dann auch wirklich?“, kritisiert Alexander Hirsch und verweist auf den Mechanismus dahinter: „Dann wird der innere Kreis plötzlich wieder enger.“

An interaktiven Stationen, die im gesamten Gemeindehaus der Evangelischen Gemeinschaft Marburg-Süd verteilt waren,  sammelten die Jugendlichen Ideen, was sie tun können, für ankommende Flüchtlinge, speziell in ihrem Alter: In der Schule, zur Begrüßung, als dauerhafte Aktion oder auch als einmaliges Event. Die Parteien SPD, CDU, DIE LINKE, Bündnis 90/ Grüne, die Piraten sowie die FDP antworteten schriftlich auf zuvor gestellte Fragen nach der Flüchtlingsarbeit in Marburg. Die Teenager reflektierten über die Statements der Parteien und ihre eigene Meinung.

Foto einer der interaktiven Stationen

Vor diesem interaktiven Part im Gottesdienst gab es ein bewegendes Interview mit einer Mitarbeiterin der Caritas, Esther Goseberg, aus Gießen. Die Jugendlichen lauschten ihren unvorstellbaren Worten, dass in Gießen hunderte Flüchtlingskinder alleine, also ohne Eltern angekommen sind, weil sie entweder ihre Eltern im Krieg verloren haben oder auf der Flucht der Kontakt abbrach oder andere dramatische Ereignisse eintraten. Inzwischen gibt es in Gießen sechs Clearinggruppen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Zwei weitere Notgruppen mussten eingerichtet werden, die weitere hundert Jugendliche aufnehmen können.

Die gesammelten Ideen aus den interaktiven Stationen werden nun ausgewertet und in die christlichen Jugendgruppen in Marburg hineingetragen, wo sie dann hunderte Jugendliche erreichen. Mit dem Vorstand der Evangelischen Allianz Marburg und den Verantwortlichen von Stadt, Caritas und anderen Organisationen soll dann abgeklärt werden, was umsetzbar und nützlich ist.

Den Anstoß dafür, sich mit der Frage nach Flüchtlingen und Vertriebenen zu beschäftigen, gab Pastor Stefan Piechottka von der Evangelischen Gemeinschaft Marburg-Ortenberg. In vielen Gemeinde und christlichen Gruppen in Marburg wird seit langer Zeit schon für verfolgte und flüchtende Menschen, darunter viele Christen, gebetet. So auch auf den Markplatz bei einer öffentlichen Aktion, an der 200 Personen teilnahmen (OP berichtete). Selbstkritisch fragte Pastor Piechottka in die Runde der Evangelischen Allianz Marburg: „Was machen wir eigentlich, wenn die, für die wir beten, dann vor unserer Haustür stehen?“. Und so jagen auch die Erwachsenen der Frage nach, wie geholfen werden kann.

Dazu hat auch Oberbürgermeister Egon Vaupel eingeladen. Ende Oktober soll an einem Runden Tisch zum Thema „Willkommenskultur in unsere Stadt – Netzwerk Flüchtlingsunterbringung und –betreuung“ Möglichkeiten der Zusammenarbeit diskutiert werden.

Weitere Informationen auf über FAME Marburg | das Jugendnetzwerk gibt es auf www.fame-marburg.de

Adonia Musical in Stadtallendorf: Johannes der Täufer

Am Fr., 24. Oktober wird von Adonia Deutschland ein packendes Musical in der Stadthalle Stadtallendorf aufgeführt. Im Mittelpunkt steht eine ganz besonderer Mensch:

Er war eine berühmte Persönlichkeit. Alle wollten ihn hören, den Propheten mit der krassen Botschaft. Eigentlich erstaunlich, dass er überall solch einen großen Respekt genoss. Denn er nahm kein Blatt vor den Mund und redete den Menschen mit klaren Worten ins Gewissen, egal ob er zu jüdischen Theologen, römischen Soldaten oder gar zu König Herodes sprach. „Kehrt um und ändert euer Leben! Tut Buße! Macht euch bereit für den, der nach mir kommt.“ Das war die Botschaft von Johannes, auch DER TÄUFER genannt.

Ein leidenschaftlicher Prediger. Ein Kämpfer gegen heuchlerische Frömmigkeit. Der Wegbereiter für den Messias. Ein Leben für das Licht der Welt, Jesus Christus.

Das Adonia-Musicalteam um Markus Heusser und Larissa Leuschner hat sein neuestes Werk dieser ganz besonderen biblischen Persönlichkeit gewidmet. Entstanden ist ein eindrückliches Musical mit 14 brandneuen Liedern und Theaterszenen. Ein tiefgründiges Stück, das zum Nachdenken anregt. Zwei ganz spezielle Beobachter kommentieren das Geschehen und sorgen für gute Stimmung. Lasst euch überraschen!

Adonia Musical in Stadtallendorf – Johannes der Täufer

Marsch für das Leben 2015 – Busfahrt Marburg-Berlin

Aus Marburg und Umgebung werden zahlreiche Christen nach Berlin fahren, um sich dem Marsch für das Leben anzuschließen.
– Wer auch nach Berlin will,
– wer sich uns und den anderen ca. 6000 Demonstranten
– anschließen möchte und
– friedliche für das Recht auf Leben eintreten will,
o KANN SICH UNS GERNE ANSCHLIESSEN!
o KONTAKTDATEN:
>> Stefan Schnabel, Tel. 06421 – 18 66 318
>> Schnabel.Ste@web.de
o Wir werden an jenem Samstag früh morgens hin und noch am gleichen Tag zurück fahren. Wann genau, wird sich noch ergeben.

Hier gibt es aktuelle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung!

Auch im Jahr 2015 wird es einen Marsch für das Leben in Berlin geben und wir fahren hin! Wer aus dem Raum Marburg-Gießen mit will, ist hier richtig!

Wo und wann genau der Marsch für das Leben 2015 stattfindet, ist noch nicht bekannt. Aber es ist sicher, dass er am Sa., 19. September 2015 stattfinden wird.

Warum wir das tun? Unten findest du ein kleines Motivationsschreiben, in dem einer von uns, Stefan Schnabel, in einem kleinem Beitrag erläutert, was ihn bewegt, mitzulaufen.

Nachdem wir letztes Jahr mit einer ökumenisch besetzten Gruppe von über 20 Personen aus Marburg hingefahren sind und alle wieder hin fahren wollen, startet wir 2015 definitiv!

Mehr noch: Durch diese erste, größer angelegte Fahrt haben wir nun ein Netzwerk in viele Gemeinden und Gruppen hinein, auch über den christlichen Bereich hinaus: Denn der Marsch ist zwar definitiv christlich geprägt, nicht nur der ökumenische Abschlussgottesdienst. Aber unser Anliegen, für ein grundsätzliches Lebensrecht einzutreten, wird (inzwischen) von vielen Menschen, weit über den christlichen Bereich hinaus, mitgetragen und formuliert.

Marsch für das Leben 2015 (Sa., 19.09.2014) in Berlin:
Ein (nicht-erschöpfendes) Motivationsschreiben von Stefan Schnabel:

Einer der interessantesten Sätze in unserem Grundgesetz lautet: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Artikel 1 (1) 1 GG. Schon in meiner Schulzeit habe ich begeistert danach gefragt, wie  diese feststellende Aussage begründet werden kann.

Keine Frage hingegen war für mich, ab wann der Mensch ein Mensch ist. Weder verpuppt er sich im Laufe seines Lebens und wir zum  Schmetterling noch besteht die Gefahr, dass im Mutterleib ein Elch heran wächst.

Ein Mensch ist Mensch und seine Würde ist ihm unantastbar gegeben. Aber alleine in der BRD gibt es weit über 100.000 Menschen pro Jahr, die nicht nur keine Würde zugesprochen bekommen, sondern denen gleich alles genommen wird: Das Recht auf Leben.

Am 19. September 2015 wird in Berlin eine Demonstration stattfinden, die unsere Gesellschaft mit dem unbequemen Gedanken konfrontiert, dass es nicht einfach 100.000 + x Zellhäufchen pro Jahren waren und eben keine – wie meine Kommilitonen es sterile sagen – simplen medizinischen  Eingriffe. Ich möchte für das Recht auf Leben demonstrieren. Für die grundsätzliche Unverfügbarkeit menschlichen Lebens.

Aus Marburg und Umgebung werden zahlreiche Christen nach Berlin fahren, um sich der Demo anzuschließen. Bitte gebt diese Information in eure Gemeinden weiter:
– Wer auch nach Berlin will,
– wer sich uns und den anderen ca. 6000 Demonstranten
– anschließen möchte und
– friedliche für das Recht auf Leben demonstrieren möchte,
o KANN SICH UNS GERNE ANSCHLIESSEN!
o KONTAKTDATEN:
>> Stefan Schnabel, Tel. 0621- 30 78 60 99
>> Schnabel.Ste@web.de
o Wir werden an jenem Samstag früh morgens hin und noch am gleichen Tag zurück fahren. Wann genau, wird sich noch ergeben.

Hier gibt es aktuelle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung!

Ich würde mich freuen, wenn ihr unseren Demonstrationszug im Gebet begleitet, auch wenn ihr nicht vor Ort seid. Wir treffen nämlich auch auf eine Gegendemonstration, die kein Verständnis dafür hat, dass man in  einer derart komplexen ethischen und moralischen Frage nicht ihre Meinung teilt. Das alleine wäre akzeptabel.  Allerdings vertreten viele Gegendemonstranten ihre Meinung in einer Art und Weise, sodass es  Hundertschaften benötigt, um uns – die Teilnehmer am Marsch für das Leben –  unsere Recht auf Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit (die beiden Beine, auf denen eine Demokratie steht) zu wahren. Gott segne die Polizisten.

Letztlich sei einer der wichtigsten Punkte gesagt:
Viele Gegendemonstranten unterstellen, dass wir Teilnehmer am Marsch für das Leben die Frage und die Problematik von Frauen – und Männer! – in unsere  Überlegungen nicht mit einbeziehen, die mit einem  heranwachsenden Menschen konfrontiert sind, den sie nicht wollten, nicht geplant haben. Ich bedauere dies zutiefst. Und ich bete für euch, die ihr durch dieses Tal geht. Und ich blende auch nicht aus, dass es gerade für die Frauen eine extreme Situation sein kann. Und ich wage es nicht einmal, diese Momente weiter zu beschreiben, da ich mich nur lächerlich machen würde, ein solches Drama abstrakt zu skizzieren. Diesen Teil habe ich verstanden. Und ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass es dennoch grundsätzlich nicht legitim sein kann, wenn das Kind getötet wird. Es gäbe auch keinen anderen legitimierenden Grund, warum ich diesen Menschen später töten würde. Unantastbar, so nennt dies das Grundgesetzt.

Wie geht man nun damit um? Wie findet man einen Weg und Mittel in einer Schwangerschaft, die nicht gewünscht, gewollt ist? Auch hier in Marburg findet man kompetente Ansprechpartner, die dir mit Rat und Tat zur Seite stehen möchten: Z.B. der Sozialdienst der katholischen Frauen (http://www.skf-marburg.de/). Deren Angebote stehen dir kostenlos und unabhängig von Nationalität, Konfession oder was auch immer zur Verfügung.

„Nun“ helfen wir?! Fame, dein Jugendgottesdienst am 10. Okt. 2014

„Nun“ helfen wir?

Sie kommen aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan – aus Eritrea, Äthiopien oder dem Kosovo. Sie kommen tausendfach. Viele unter ihnen sind verfolgt aufgrund ihres christlichen Glaubens. Sie leiden genauso, wie alle anderen Flüchtlinge. Und sie suchen Schutz und Asyl.

Aber wo kommen sie hin? Schau dir das Video an…

„Nun“. Das „Nun“ ist das arabische „n“ , das aussieht wie ein halbes offenes O mit einem Punkt darüber (sieh Bild). Dieses Symbol drückt aktuell Verfolgung aus, wie kaum ein anders. Mit diesem Zeichen haben militante Islamisten die Häuser von Christen markiert, um sie Verfolgung, Mord und Totschlag auszuliefern.

Nun - Christenverfolgung

Aber „Nun“ kommen sie zu uns, auf ihrer Flucht vor Terror und Gewalt! Auch zu uns nach Marburg! Und „nun“ wollen wir ihnen helfen!

In diesem Jugendgottesdienst wird Alexander Hirsch ( Pastor der Anskar-Kirche Marburg, Vorsitzender der Evangelischen Allianz Marburg) in einer kurzen Predigt abklären , was das für uns als junge Christen in Marburg heißt, wenn Flüchtlinge nach Marburg kommen…

Politiker geben kurze Infos, was in Marburg ansteht. Anschließend fahren wir die Think-Tanks an: Auf acht Stationen verteilt wollen wir konkret der Frage nachgehen, wie wir „Nun“ helfen können! Was kann ich und wir in unsere Schule für neue Mitschüler tun, die als Flüchtlinge zu uns kommen? Wie können wir sie Begrüßen? Was haben die Parteien vor? Was denke ich eigentlich darüber – meine Meinung?

FAME Marburg das Jugendnetzwerk dein Jugendgottesdienst 10-10-2014

Tat und Wort sollen bei uns zusammen kommen (Mt. 25, 31-45). Darüber hinaus haben wir auch als klares Ziel, die Thematik in die Gesellschaft hinein zu tragen. Denn es ist ein „gesellschaftliches Problem“ zu lösen, wenn es darum geht, die Flüchtlinge zu versorgen. Ein Problem, hinter denen Menschen stehen: Demnächst unsere Nächsten(liebe)!

Daher laden wir auch dick die Presse ein und setzen ein Zeichen:

„Nun“ helfen wir!

Hintergrund-Infos über „FAME Marburg“:

Seit Jahren gibt es das Marburger Jugendnetzwerk (umgetauft in FAME Marburg), in dem ca. 15 christliche Jugendgruppen ökumenisch vernetzt sind, die wöchentlich mehrere Hundert Teens und Jugendliche in und um Marburg erreichen.

Die Jugendgruppen haben ihr eigenständiges Programm. Sie arbeiten für Aktionen wie „Fame, dein Jugendgottesdienst“, „Fame, dein PrayDay“, „Fame, dein Wochenende“ usw. zusammen.

Nachdem alle unsere Aktionen „Fame, dein… “ heißen, haben wir uns dazu entschlossen, das Marburger Jugendnetzwerk umzutaufen in „FAME Marburg“. Ansonsten bleibt alles neu…

Unter Kontakt findest du alle Infos, um mit den Koordinatoren von „FAME Marburg“ in, du ahnst es, Kontakt zu treten.

Unser biblischer Leitspruch ist in Epheser 4,15-16 zu finden:

Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, wodurch jedes Glied das andere unterstützt nach dem Maß seiner Kraft und macht, dass der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe.

Marsch für das Leben 2014 // Berlin

Auch dieses Jahr findet in Berlin die unter dem Begriff „Marsch für das Leben“ bekannte Demonstration statt. Etwa 3500  Teilnehmen, darunter auch Christen aus Marburg, werden gemeinsam für die Unverfügbarkeit des menschlichen Lebens eintreten. Zum Abschluss der Veranstaltung wird es einen ökumenischen Gottesdienst gegeben.

  • Bitte bewerbt in euren Gemeinden/ Foren usw. den Marsch für das Leben 2014/ Berlin.
  • Bitte gebt meine Kontaktdaten (Stefan Schnabel, Tel. 06421 – 18 66 318, schnabel.ste@web.de) weiter an Interessenten, die mit nach Berlin wollen.
  • Wir haben bereits eine ganz Gruppe Marburger beisammen.
    Anbei auch ein kleiner, erläuternder Text meinerseits.

Mehr Infos findet ihr auch auf:
http://www.marsch-fuer-das-leben.de

Marsch für das Leben 2014 Berlin

Marsch für das Leben 2014/ Berlin:
20. September; 13 Uhr – Bundeskanzleramt.

Einer der interessantesten Sätze in unserem Grundgesetz lautet: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Artikel 1 (1) 1 GG. Schon in meiner Schulzeit habe ich begeistert danach gefragt, wie  diese feststellende Aussage begründet werden kann.

Keine Frage hingegen war für mich, ab wann der Mensch ein Mensch ist. Weder verpuppt er sich im Laufe seines Lebens und wir zum  Schmetterling noch besteht die Gefahr, dass im Mutterleib ein Elch heran wächst.

Ein Mensch ist Mensch und seine Würde ist ihm unantastbar gegeben. Aber alleine in der BRD gibt es weit über 100.000 Menschen pro Jahr, die nicht nur keine Würde zugesprochen bekommen, sondern denen gleich alles genommen wird: Das Recht auf Leben.

Am 20. September 2014, 13 Uhr, beginnt vor dem Bundeskanzleramt in Berlin eine Demonstration, die unsere Gesellschaft mit dem unbequemen Gedanken konfrontiert, dass es nicht einfach 100.000 + x Zellhäufchen pro Jahren waren und eben keine – wie meine Kommilitonen es sterile sagen – simplen medizinischen  Eingriffe. Ich möchte für das Recht auf Leben demonstrieren. Für die grundsätzliche Unverfügbarkeit menschlichen Lebens.

Aus Marburg werden zahlreiche Christen nach Berlin fahren, um sich der Demo anzuschließen. Bitte gebt diese Information in eure Gemeinden weiter:
– Wer auch nach Berlin will,
– wer sich uns und den anderen ca. 3500 Demonstranten
– anschließen möchte und
– friedliche für das Recht auf Leben demonstrieren möchte,
o KANN SICH UNS GERNE ANSCHLIESSEN!
o KONTAKTDATEN:
>> Stefan Schnabel, Tel. 06421 – 18 66 318
>> Schnabel.Ste@web.de
o Ein Kleinbus wird z.B. Samstags hin- und zurückfahren.

Ich würde mich freuen, wenn ihr unseren Demonstrationszug im Gebet begleitet, auch wenn ihr nicht vor Ort seid. Wir treffen nämlich auch auf eine Gegendemonstration, die kein Verständnis dafür hat, dass man in  einer derart komplexen ethischen und moralischen Frage nicht ihre Meinung teilt. Das alleine wäre akzeptabel.  Allerdings vertreten viele Gegendemonstranten ihre Meinung in einer Art und Weise, sodass es  Hundertschaften benötigt, um uns – die Teilnehmer am Marsch für das Leben –  unsere Recht auf Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit (die beiden Beine, auf denen eine Demokratie steht) zu wahren. Gott segne die Polizisten.

Letztlich sei einer der wichtigsten Punkte gesagt:
Viele Gegendemonstranten unterstellen, dass wir Teilnehmer am Marsch für das Leben die Frage und die Problematik von Frauen – und Männer! – in unsere  Überlegungen nicht mit einbeziehen, die mit einem  heranwachsenden Menschen konfrontiert sind, den sie nicht wollten, nicht geplant haben. Ich bedauere dies zutiefst. Und ich bete für euch, die ihr durch dieses Tal geht. Und ich blende auch nicht aus, dass es gerade für die Frauen eine extreme Situation sein kann. Und ich wage es nicht einmal, diese Momente weiter zu beschreiben, da ich mich nur lächerlich machen würde, ein solches Drama abstrakt zu skizzieren. Diesen Teil habe ich verstanden. Und ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass es dennoch grundsätzlich nicht legitim sein kann, wenn das Kind getötet wird. Es gäbe auch keinen anderen legitimierenden Grund, warum ich diesen Menschen später töten würde. Unantastbar, so nennt dies das Grundgesetzt.

Wie geht man nun damit um? Wie findet man einen Weg und Mittel in einer Schwangerschaft, die nicht gewünscht, gewollt ist? Auch hier in Marburg findet man kompetente Ansprechpartner, die dir mit Rat und Tat zur Seite stehen möchten: Z.B. der Sozialdienst der katholischen Frauen (http://www.skf-marburg.de/). Deren Angebote stehen dir kostenlos und unabhängig von Nationalität, Konfession oder was auch immer zur Verfügung.

Kinderferientage in der Ev. Stadtmission Marburg

Jedes Jahr in der ersten Woche der Sommerferien veranstaltet die Ev. Stadtmission Marburg in ihrem Gemeindehaus (Wilhelmstraße 15, Marburg) für sechs- bis zwölfjährige Kinder ihre Kinderferientage.

Das ganze findet vom 28. Juli bis 1. August, jeweils von 14-18 Uhr statt. Kurzum: In der ersten Ferienwoche der Sommerferien.

Kinderferientage in der Ev. Stadtmission Marburg 2014Mit Spiel und Spaß, Theater und Musik nähern wir uns dann einer Bibelgeschichte an. Dafür wird unter anderem das team_ec sorgen, dass diee Kinderferientage kreativ mitgestaltet.