Marsch für das Leben 2015 – Busfahrt Marburg-Berlin

Aus Marburg und Umgebung werden zahlreiche Christen nach Berlin fahren, um sich dem Marsch für das Leben anzuschließen.
– Wer auch nach Berlin will,
– wer sich uns und den anderen ca. 6000 Demonstranten
– anschließen möchte und
– friedliche für das Recht auf Leben eintreten will,
o KANN SICH UNS GERNE ANSCHLIESSEN!
o KONTAKTDATEN:
>> Stefan Schnabel, Tel. 06421 – 18 66 318
>> Schnabel.Ste@web.de
o Wir werden an jenem Samstag früh morgens hin und noch am gleichen Tag zurück fahren. Wann genau, wird sich noch ergeben.

Hier gibt es aktuelle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung!

Auch im Jahr 2015 wird es einen Marsch für das Leben in Berlin geben und wir fahren hin! Wer aus dem Raum Marburg-Gießen mit will, ist hier richtig!

Wo und wann genau der Marsch für das Leben 2015 stattfindet, ist noch nicht bekannt. Aber es ist sicher, dass er am Sa., 19. September 2015 stattfinden wird.

Warum wir das tun? Unten findest du ein kleines Motivationsschreiben, in dem einer von uns, Stefan Schnabel, in einem kleinem Beitrag erläutert, was ihn bewegt, mitzulaufen.

Nachdem wir letztes Jahr mit einer ökumenisch besetzten Gruppe von über 20 Personen aus Marburg hingefahren sind und alle wieder hin fahren wollen, startet wir 2015 definitiv!

Mehr noch: Durch diese erste, größer angelegte Fahrt haben wir nun ein Netzwerk in viele Gemeinden und Gruppen hinein, auch über den christlichen Bereich hinaus: Denn der Marsch ist zwar definitiv christlich geprägt, nicht nur der ökumenische Abschlussgottesdienst. Aber unser Anliegen, für ein grundsätzliches Lebensrecht einzutreten, wird (inzwischen) von vielen Menschen, weit über den christlichen Bereich hinaus, mitgetragen und formuliert.

Marsch für das Leben 2015 (Sa., 19.09.2014) in Berlin:
Ein (nicht-erschöpfendes) Motivationsschreiben von Stefan Schnabel:

Einer der interessantesten Sätze in unserem Grundgesetz lautet: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Artikel 1 (1) 1 GG. Schon in meiner Schulzeit habe ich begeistert danach gefragt, wie  diese feststellende Aussage begründet werden kann.

Keine Frage hingegen war für mich, ab wann der Mensch ein Mensch ist. Weder verpuppt er sich im Laufe seines Lebens und wir zum  Schmetterling noch besteht die Gefahr, dass im Mutterleib ein Elch heran wächst.

Ein Mensch ist Mensch und seine Würde ist ihm unantastbar gegeben. Aber alleine in der BRD gibt es weit über 100.000 Menschen pro Jahr, die nicht nur keine Würde zugesprochen bekommen, sondern denen gleich alles genommen wird: Das Recht auf Leben.

Am 19. September 2015 wird in Berlin eine Demonstration stattfinden, die unsere Gesellschaft mit dem unbequemen Gedanken konfrontiert, dass es nicht einfach 100.000 + x Zellhäufchen pro Jahren waren und eben keine – wie meine Kommilitonen es sterile sagen – simplen medizinischen  Eingriffe. Ich möchte für das Recht auf Leben demonstrieren. Für die grundsätzliche Unverfügbarkeit menschlichen Lebens.

Aus Marburg und Umgebung werden zahlreiche Christen nach Berlin fahren, um sich der Demo anzuschließen. Bitte gebt diese Information in eure Gemeinden weiter:
– Wer auch nach Berlin will,
– wer sich uns und den anderen ca. 6000 Demonstranten
– anschließen möchte und
– friedliche für das Recht auf Leben demonstrieren möchte,
o KANN SICH UNS GERNE ANSCHLIESSEN!
o KONTAKTDATEN:
>> Stefan Schnabel, Tel. 0621- 30 78 60 99
>> Schnabel.Ste@web.de
o Wir werden an jenem Samstag früh morgens hin und noch am gleichen Tag zurück fahren. Wann genau, wird sich noch ergeben.

Hier gibt es aktuelle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung!

Ich würde mich freuen, wenn ihr unseren Demonstrationszug im Gebet begleitet, auch wenn ihr nicht vor Ort seid. Wir treffen nämlich auch auf eine Gegendemonstration, die kein Verständnis dafür hat, dass man in  einer derart komplexen ethischen und moralischen Frage nicht ihre Meinung teilt. Das alleine wäre akzeptabel.  Allerdings vertreten viele Gegendemonstranten ihre Meinung in einer Art und Weise, sodass es  Hundertschaften benötigt, um uns – die Teilnehmer am Marsch für das Leben –  unsere Recht auf Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit (die beiden Beine, auf denen eine Demokratie steht) zu wahren. Gott segne die Polizisten.

Letztlich sei einer der wichtigsten Punkte gesagt:
Viele Gegendemonstranten unterstellen, dass wir Teilnehmer am Marsch für das Leben die Frage und die Problematik von Frauen – und Männer! – in unsere  Überlegungen nicht mit einbeziehen, die mit einem  heranwachsenden Menschen konfrontiert sind, den sie nicht wollten, nicht geplant haben. Ich bedauere dies zutiefst. Und ich bete für euch, die ihr durch dieses Tal geht. Und ich blende auch nicht aus, dass es gerade für die Frauen eine extreme Situation sein kann. Und ich wage es nicht einmal, diese Momente weiter zu beschreiben, da ich mich nur lächerlich machen würde, ein solches Drama abstrakt zu skizzieren. Diesen Teil habe ich verstanden. Und ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass es dennoch grundsätzlich nicht legitim sein kann, wenn das Kind getötet wird. Es gäbe auch keinen anderen legitimierenden Grund, warum ich diesen Menschen später töten würde. Unantastbar, so nennt dies das Grundgesetzt.

Wie geht man nun damit um? Wie findet man einen Weg und Mittel in einer Schwangerschaft, die nicht gewünscht, gewollt ist? Auch hier in Marburg findet man kompetente Ansprechpartner, die dir mit Rat und Tat zur Seite stehen möchten: Z.B. der Sozialdienst der katholischen Frauen (http://www.skf-marburg.de/). Deren Angebote stehen dir kostenlos und unabhängig von Nationalität, Konfession oder was auch immer zur Verfügung.

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